Beisammensein im Zeichen der Heiligen Walburga
Oberehrenbach – Vor der Kirche in Oberehrenbach, die der Heiligen Walburga geweiht ist, steht ein kleiner Tannenbaum, der in diesem Jahr zu ersten Mal erleuchtet ist. „Hier vor der Kirche haben wir einen Platz geschaffen, auf dem sich die Dorfbewohner treffen und gemütlich beieinandersitzen können“, stellt Kirchenpfleger Reinhard Kern fest und erzählt, dass im Rahmen des LEADER-Förderprojektes nun auch dieser Baum gepflanzt worden ist. LEADER-Managerin Marion Rossa-Schuster freut sich immer wieder, wenn sie Fördermittel aus dem Topf „Unterstützung Bürgerengagement“ an Ehrenamtliche, die sich für die Gemeinschaft einsetzen, und deren Projekte verteilen kann. „Ohne diese finanzielle Hilfe hätten wir das auch gar nicht gestemmt“, fügt Kern hinzu. Denn er hatte nicht nur den Baum, sondern auch ein Faltzelt, das die Gemeinde gemeinschaftlich für Feste vor der Kirche nutzen kann, beantragt. „Und damit hier alles sauber bleibt, haben wir auch gleich noch einen Abfalleimer angebracht“, zählt der Kirchenpfleger auf.
„Hier in Oberehrenbach ist ein gutes Miteinander“, stellt auch Pfarrer Michael Gehret fest und freut sich über das große Engagement seiner Kirchenmitglieder. „Und wir sind auch gerne beieinander“, fügt Georg Ott hinzu. Deshalb wurde auch ein Grill angeschafft, der hier aufgestellt wird. Die Idee für die Anschaffungen hatte Reinhard Kern. Er brachte auch alles auf den Weg. „Zum Glück ist es nicht so schwer so ein LEADER-Projekt zu beantragen“, erklärt Kern und erzählt, dass 70 Prozent der Anschaffungskosten übernommen wurden. Die Arbeiten für das Aufstellen des Grills, das Anbringen des Abfallkorbes oder das Einpflanzen des Baumes haben die Gemeindemitglieder dann selbst übernommen. „LEADER ist wichtig für Vereine, die engagiert sind“, stellt Georg Ott fest. Während der Adventszeit erstrahlt nun der kleine Baum vor der Kirche. „Ein gepflanzter Baum ist auf jeden Fall nachhaltiger und kann jedes Jahr geschmückt werden“, so Michael Gehret. Gepflegt wird er von Kirchenmitgliedern und Nachbarn. Im Sommer dann kann sich die ganze Gemeinde hier treffen und geschützt unter einem Zelt grillen und gemütlich beisammen sein. Das ist gelebte Dorfgemeinschaft.

